Der einst gehypte Rechtspopulist Geert Wilders musste nach den vorliegenden Zahlen deutliche Stimmenverluste eingestehen und wird mit seiner „Partei für die Freiheit (PVV)“ wohl nicht mehr stärkste Kraft im Staten-Generaal, dem niederländischen Parlament, sein.
Allerdings müssen mit deutlich mehr als im Deutschen Bundestag vorhandenen Parteien Übereinkünfte gefunden bzw. eine Koalition geschlossen werden. Der parteilose, aktuelle Ministerpräsident, Dick Schoof, wird also noch für längere Zeit eine Interimsregierung führen (die Koalitionsverhandlungen dauerten nach der letzten Wahl ein halbes Jahr)! Das dürfte zu einer europafreundlichen Kontinuität der niederländischen Politik führen.
Die bei diesen Wahlen in den Niederlanden wichtigen Themen ähneln denen in Deutschland. Erfreulich ist, dass ganz offensichtlich dem in der Migrationsthematik rechtsradikalen Geert Wilders mit seiner Rhetorik die Kompetenz deutlich messbar abgesprochen wurde!
In Deutschland wird man bei den kommenden Landtagswahlen dies hoffentlich nicht vergessen haben!
Deodat von Eickstedt, Hannover, den 30.10.2025