Nach ebenfalls langjährigen Verhandlungen ist nunmehr ein umfangreiches Handelsabkommen zwischen der EU und dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, Indien, unterzeichnet worden. Ursula von der Leyen (Mitglied im Regionalverband Hannover der Europaunion) und der indische Premierminister Narandra Modi wiesen darauf hin, dass diese „Mutter aller Deals“ (so Modi) für beide Seiten riesige Chancen eröffnet. Zölle für mehr als 96% aller Waren werden abgeschafft bzw. gesenkt, so dass das Handelsvolumen zwischen den Partnern sich nach dem Inkrafttreten vervielfachen dürfte.
Es bleibt zu hoffen, dass nicht wieder tollkühne Entscheidungen des Europaparlamentes wie beim Mercosur-Abkommen erneut dazu führen, die Handlungsfähigkeit der EU zu beeinträchtigen! In einer unguten Allianz haben Grüne, Linke, Linksextreme und Rechtsextreme dazu beigetragen, mit ihrer Verzögerungstaktik das Ansehen der EU und damit deren Glaubwürdigkeit in Zeiten geopolitischer Umbrüche zu beschädigen. Das darf sich nicht bei dem Abkommen Indien/EU wiederholen!
Deodat von Eickstedt, 27.01.2026