Die aus vielfältigen „politischen“ Gründen daraus folgende Bewertung dieses Agierens ist zunehmend dem Verdacht des Messens mit zweierlei Maß ausgesetzt. Dies zehrt naturgemäß an der Glaubwürdigkeit des Handelns!
Hinzu kommt die Komplexität der Entscheidungsabläufe in der EU, die bis auf die gemeinsame Handelspolitik in der Regel das Einstimmigkeitsprinzip vorsieht.
Da 27 Mitgliedsstaaten nicht zuletzt auch aus wirtschaftspolitischen, divergierenden Interessen heraus bisweilen eigene außenpolitische Akzente setzen, ist ein einheitliches Auftreten nicht leichter! Schon Henry Kissinger frug zu seiner Zeit: er wisse nicht, wen er in Europa anrufen solle!
Hier ist also nach wie vor Nachholbedarf gegeben!
In der anschließenden Diskussion standen Themen der Migration auch im Hinblick auf die neuerlichen Regelungen, deren juristische und reale Umsetzung noch ausstehen, im Focus.
Trotz eines heißen Tages in Hannovers Innenstadt haben gut 20 Menschen den Weg in das berühmte Gebäude gefunden und die Referenten in anregende Diskussionen verwickelt.
Die Europaunion Niedersachsen wird die Gesprächsreihe fortsetzen (Näheres auf unserer Webseite).
Deodat von Eickstedt, Garbsen